DreaMpicS .....

..... hier werden Sie fotografiert!



 

Hallo ihr Lieben, schön dass ihr wieder all da seid.

Tja, wie begann alles? Die meisten Fotografen zählen in solchen Geschichten immer ihren technischen Werdegang auf. Würde ich vielleicht auch machen, leider weiß ich das alles gar nicht mehr so genau. Technik war mir eigentlich nie wirklich wichtig. Zur Fotografie bin ich schon als kleines Kind gekommen. Ich hab früher immer mit der Kamera von meinem Vater Fotograf gespielt. Damals war es noch nicht wichtig was raus kommt! Wichtig war dass es geblitzt hat. Meistens war ohnehin auch kein Film eingelegt – wäre auch zu teuer gewesen jeden Tag unzählige Filmrollen zu verschießen.

Bei der späteren Berufswahl hab ich die Fotografie damals nicht wirklich ins Auge gefasst, da ich auch für Bautechnik großes Interesse hatte und ich da mehr Potential gesehen habe – wenn man das mit 15 so sehen kann?! Ich hab die Fotografie dann etwas aus den Augen verloren und mich ganz auf Schule und Ausbildung konzentriert.

Als dann die Zeit kam wo Digitalkameras halbwegs leitbar wurden war auch für mich die Zeit da die Fotografie wieder in mein Leben zu holen. Eigentlich muss man fairerweise zugeben, dass ich da erst richtig damit begonnen habe. Als Kind kam ja nix aus der Kamera raus! Ich war, wie kann es auch anders sein, bei den ersten dabei die so eine leistbare Digitale Kamera haben mussten. Klar war die Kamera dann immer und überall mit dabei. Viele Leute erkannten mich immer erst dann wenn sie mich so sahen:

Erst dachte ich, dass ich die Fotos mache um nicht selber drauf sein zu müssen. Unter den unendlich vielen Schnappschüssen von Partys, Veranstaltungen, Freizeitbeschäftigungen,… waren dann aber immer mehr halbwegs herzeigbare Portraits oder annähernd künstlerisch wertvolle Bilder dabei.


Da dachte ich mir dann, auch wenn man Menschen motivieren kann sich vor der Kamera in Szene zu setzen und/oder das Auge hat Landschaften in ein interessantes Licht zu rücken, kann man ganz ohne technisches Hintergrundwissen auch nicht mehr viel weiter kommen. Ich nutzte dann das Internet um mich auch technisch auf den Stand zu bringen. Im Zuge dieser Recherchen stellte ich rasch fest, dass auch die Grenzen meiner damaligen Kamera langsam erreicht sind. Wie es im Leben so ist, neue Anschaffungen bringen neue Herausforderungen mit sich. Die neue Kamera war dann schnell angeschafft. Zum Üben war ich dann viel im Wald, auf Wissen oder einfach in den Straßen unterwegs. Wenn das Wetter nicht gepasst hat hab ich halt zu Hause allesmögliche fotografiert. Jedoch fehlte mir schnell wieder mein ursprüngliches „Hauptmotiv“ – der Mensch mit seinen Geschichten und Facetten. Dieser Weg „zurück“ war in meiner fotografischen Laufbahn sicher der schwierigste. Ich wollte nicht wie bisher auf diversen Veranstaltungen herumlaufen und Leute in Ihren Unterhaltungen fotografieren und vielleicht sogar belästigen. Ich wollte auch keine Fotos machen von denen man 99% wegschmeißt oder Fotos deren Geschichte ich nicht kenne. Mir war dann schnell klar, dass es für mich wichtiger ist mir eine Geschichte auszuarbeiten und danach das Foto zu machen und nicht ein Foto zu knipsen und darin eine Geschichte zu suchen.

Gut, wie komme ich nun zu einem Model? Mein erster Versuch waren Kleinanzeigen. Ich hatte damals ein Shooting mit einem richtig schnellen Auto ausgeschrieben. Abgesehen von unzähligen Herren die eigentlich nur eine Runde damit fahren wollten hatte sich eine Dame in gebrochenem Deutsch gemeldet und wollte dafür auch noch Geld (ich glaub 300 Euro). Das war für mich unverständlich, ich mach ihr Bilder, stelle ein lässiges Auto und die will noch Geld?!?!? Geht’s noch??

Mein Glück damals war, dass zu dieser Zeit nahezu jeder von diversen neuen Soziale Medien gesprochen hatte. Auf diesen Zug musste ich natürlich auch mit aufspringen! Es hatte sich auf jeden Fall gelohnt – auch wenn es die meisten dieser Seiten mittlerweile wohl gar nicht mehr gibt. Doch die Erfolge waren auch da anfangs auch eher überschaubar. Klar diese Seiten waren für alle neu, keiner wusste damit umzugehen. Hat man sich mal zu Recht gefunden und den entsprechenden Userstamm aufgebaut geht’s dann recht gut.

2010 war es dann endlich so weit, die ersten „Opfer“ standen vor mir. Nicht nur ein Termin war ausgemacht, sondern auch gleich ein Wunsch nach einem bestimmten Thema wurde geäußert. Das Thema würde definitiv Wellen schlagen – damit sollte ich Recht behalten. Ob diese Resonanz für mich positiv oder negativ werden wird war mir damals nicht so ganz klar. Aber die Aufmerksamkeit wir mir definitiv sicher. Gothik war definitiv interessant. Aus heutiger Sicht vielleicht auch das richtige Thema um schnell Aufmerksamkeit zu erreichen. Aber dann schnell eintönig, zum Glück entwickelte sich dann doch auch noch weitere Richtung und Möglichkeiten.



Ab dem Zeitpunkt ging die verrückte Reise dann so richtig los, ich nahm jede Anfrage an, meine gesamte Freizeit verbrachte ich nur mehr mit Ideen überlegen, Termine koordinieren, Fotografieren, Bilder bearbeiten und dann gleich wieder alles von vorne oder am besten gleichzeitig. Hier spielte dann auch Facebook die erste wichtige Rolle (darüber werde ich euch in einen eigenen Beitrag berichten). Mein Glück dabei war, dass man zu der Zeit noch kein Sozial Media Profi sein musste. Jeden Tag ein Bild zu posten war schon Werbung genug. Ich saugte alles was ich in der Zeit lernen durfte zu 100% in mich auf. Zu der Zeit wurde man auch immer wieder von Models gefragt „Hast du auch ein Studio“ – na klar braucht man sowas auch, dann mit Licht kann man viel mehr anstellen als mit dem Tageslicht (dachte ich damals). Ich dachte damals immer das nur gute Fotografen im Studio arbeiten – heute sehe ich das schon eher umgekehrt. Nach zahlreichen Recherchen über „wie baut man ein Fotostudio günstig“ entschied ich mich anstatt mit Baustrahlern usw. erste Erfahrungen zu sammeln gleich ins kalte Wasser zu springen. Ein anständiges Studioequipment musste her. Ohne je eine Fotostudio oder eine Workshop in diese Richtung besucht zu haben ging die immer verrückter werdende Reise weiter. Mit den ersten Ergebnissen war ich damals im Grunde recht zufrieden.



Jetzt über 8 Jahre später weiß ich, dass doch noch einiges an Übung nötig gewesen wäre um wirklich zufrieden sein zu können. Aber ja, nobody is perfect! Da der Ansturm trotzdem nicht aufhörte verbrachte ich Stunde um Stunde im Studio um entwickelte mich dadurch immer weiter. Und mit der Anzahl an Model die von mir Fotos wollten erhöhte sich, auch die Anzahl der Wünsche die an mich herangetragen wurden. Das wiederum zeigte mir meine nächste Baustelle auf, die Bildbearbeitung. Zum Glück gibt es Youtube (sicher auch anderen Kanäle) wo man unzählige Videos zu diesem und 1000 anderen interessanten Themen findet. Somit veränderte sich mein Tagesablauf völlig, schlafen wurde minimiert, die dadurch frei gewordenen Zeit investierte ich in „Bildungsfernsehen“! Wenn man erst mal in der Welt der Fotografie in Kombination mit Youtube eingetaucht ist, sieht man wie unendlich die Möglichkeiten von Photoshop sind. Kaum ein Tag verging wo ich nicht zahlreiche Techniken oder Ideen gefunden habe die ich am liebsten sofort ausprobieren wollte. Zu dieser Zeit veränderte sich für mich auch der Zugang zur Fotografie, ich war nun nicht mehr der, der froh war wenn er Models findet die er nicht bezahlen muss. Ich „stieg“ zum Fotografen auf der Ideen zum Umsetzen hatte. Ideen um die sich gleich mehrere Models bewerben. Ich hatte plötzlich die Wahl wer am besten zur Idee passte.



Mit der Qualität der Bilder stieg auch die Qualität der Models (sorry, klingt jetzt blöd und etwas abwertend, ist aber nicht so gemeint). Aus heutiger Sicht wäre es damals am Anfang vielleicht leichter gewesen wenn ich etwas Geld in Models investiert hätte die mir beim Shooting die Zeit gegeben hätten mich auf des Wesentliche – fotografieren - zu konzentrieren. Wobei, so wie ich es gemacht habe, hab ich auch viel von den Models gelernt! Ich musste mich nicht nur einmal in deren Rolle versetzen und oft feststellen, dass meine Vorstellungen punkto Posing eigentlich gar nicht umzusetzen sind. Mit dem höheren Niveau meiner Bilder war es dann auch bald an der Zeit auch technisch ein höheres Niveau zu erklimmen – klar, eine neue Kamera musste her.

Neben Fotografieren, Bilder bearbeiten, Youtube schauen, Ideen sammeln, Termine vereinbaren musste ich mich auch noch um die Homepage kümmern. Immerhin war die erste - ging im April 2010 online – ein gratis Baukasten der relativ simpel war – nicht mehr wirklich up to date. Dieser Baukasten bot keinerlei Möglichkeit sich kreativ zu präsentieren. Für die Veröffentlichung der ersten Shootings war es völlig ausreichend. Doch mit der Zeit wurde die Homepage langweilig und auf Grund eingeschränkter Möglichkeiten kam mir die Idee eine neue Homepage zu machen und die aber selber zu bauen – ganz nach meinen Vorstellungen. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass meine Vorstellungen sich schneller ändern als ich das Erstellen einer Homepage lernen kann. Neue Homepage – mit Youtube kein Problem – dachte ich! Problem war es im Grunde auch keines, eher noch mehr Arbeit. Die ich natürlich auch wieder von meinem Schlafpensum abziehen musste! Die Umgestaltung erfolgte dann Schritt für Schritt - im Mai 2012 überschritten die neue Homepage das erste Mal die magische 1000 Besucher/Monat Marke und im Juli 2012 schon die 1500. Dieses Niveau hielt bis ca. Mai 2016 an – da haben wir beschlossen unser Portfolio neu zu überarbeiten und nicht mehr alle Shootings online zu stellen – darüber wird es auch bald einen Beitrag geben.

Im Laufe der Zeit mehrten sich die Anfragen nach Shootings die ich mittlerweile unzählige Male gemacht habe und schon blind über die Bühne bringen konnte. Dabei wurde natürlich auch die Emotion weniger. Nicht dass ich nicht mehr Fotografieren wollte oder die Models nicht interessant für deren Ideen fand. Es war einfach nur diese stupide Wiederholung von immer denselben Shootings. Ich dachte mir wenn ich dafür wenigsten Geld verlangen könnte, dann wäre das ein kleiner Anreiz. Leider war es nicht möglich das Gewerbe „Fotografie“ als Quereinsteiger – also als nicht gelernter Fotograf – anzumelden. Bis Anfang 2014 die Gewerbeordnung geändert wurde und das Fotografengewerbe zum freien Gewerbe ernannt wurde. Somit war es jedem möglich mit der Fotografie Geld zu verdienen. Ich musste natürlich bei den ersten dabei sein und hab mich mit 09.01.2014 selbstständig gemacht. Also kann das große Geldverdienen beginnen – dachte ich (wieder mal falsch gedacht)! Sich nun auch offiziell Fotograf nennen zu dürfen mach noch keinen Erfolg. Ab nun für jedes Shooting Geld zu verlangen auch nicht! Klar ging die Anzahl der Anfragen drastisch zurück. Das bescherten mir sehr viel Freizeit und Zeit zum Nachdenken. Mein Genialer Plan, die Homepage muss umgebaut werden, sie muss professioneller aussehen. Nach monatelangem Umbau war sie dann endlich fertig. Nach der Veröffentlichung veränderten sich die Zahl der Anfragen nicht wirklich großartig, die Aufträge wurden auch nicht wirklich mehr. Gut, dann muss ein anderer Plan her, ein ganz neues Konzept. Ich entschied mich dazu meine Shootings nur mehr in Paketen anzubieten, die Shootings dazu waren völlig kostenlos, bezahlt wurden lediglich die ausgearbeiteten Bilder – so der Plan. Gut, dann war es an der Zeit auch Beispielbilder für die einzelnen Pakete anzufertigen. Ideen waren schnell gefunden, Ausschreibungen draußen und siehe da, kaum gibt’s Bilder gratis stiegen die Anfragen.

Im März 2016 lernte ich dann meinen Lebensmenschen kennen, Birgit war auf der Stelle von meinem Engagement und der Tatsache, dass ich nicht so schnell aufgeben würde und meinen Ideen begeistert. Sie war immer für meine Ideen offen. Wir entschlossen uns das Jahr 2016 mit diversen Ideen und Planungen zu verbringen um im Jänner 2017 mit einem völlig neuem Konzept und einer neuen Homepage durchzustarten. Die damit verbundene Erfahrung war für mich hart, aber auch unbezahlbar! Birgit zeigte mir immer wieder dass meine Ideen aus meiner Sicher vielleicht gut sind, sie als Kunde würde das aber anders sehen. So haben wir viele unzählige Male hin und her gebaut, neue Texte geschrieben, gleichzeitig unzählige neue Seiten programmiert. Kurz gesagt, es gab immer was zu tun. Doch die Zeit wurde immer knapper und enger. Anfang Dezember war es dann endlich so weit, alles rechtzeitig fertig und bereit online zu gehen. Doch ich, als rastloser Mensch, konnte nicht einfach ein Monat da sitzen ohne schon über die nächsten Veränderungen nachzudenken – immerhin sollte man immer Neuerungen anbieten können. 2 Tage vor dem Relaunch – typisch ich – komplett neues Konzept für die Homepage – wow, da hatte sie mich dann lieb! ;-) Wir setzten uns dann hin und arbeiteten bis spät in die Nacht alles aus, ich muss zugeben dass ich da aufgeben wollte. Doch Birgit war überzeigt davon und motivierte mich weiterzumachen! Lieber jetzt reinbeißen als irgendwas online zu stellen mit dem man ohnehin nicht ganz zufrieden ist. So stampften wir das heutige Grunddesign der Homepage in 6 Stunden aus dem Boden – DANKE DAFÜR!! Und die neue Seite ging pünktlich am 01.01.2017 online. Als unmittelbar nächste Baustelle gingen wir dann den längst überfälligen Onlineshop an. Der Onlineshop brachte dann noch ein paar kleine Änderungen in der Gestaltung der Preise und Pakete mit sich, die aber nicht wirklich ins Gewicht fielen. Im laufenden Jahr 2017 stellten wir dann noch die Shootingkategorien geringfügig um und sonst war onlinetechnisch nicht mehr viel zu tun! Die meiste Zeit die wir uns um DreaMpicS gekümmert haben war Ideen für neue Projekte zu sammeln. Über ein paar dieser Projekte werde ich in einem der nächsten Einträge schreiben. Weiters war es nötig das Projekt DreaMpicS in einzelne Bereich aufzuteilen, ich mach jetzt „nur“ mehr die Fotos, die Homepage, Buchhaltung und schau ob unseren gemeinsamen Ideen umsetzbar sind. Birgit sucht mit mir gemeinsam nach neuen Fotografischen Herausforderungen. Und da sie sehr gut mit Menschen umgehen kann, betreut sie alle unsere Sozial Media Kanäle (das ist echt viel Arbeit), macht die gesamte Kundenkommunikation und kümmert sich um alles was noch so in der Operative anfällt.

Tja, und nun stehen wir da wo wir sind!
Die Reise hat erst begonnen!
Auf viele weitere gemeinsame Momente …
Euch alles Liebe und die Besten Grüße

Markus & Birgit

Da ja Bilder bekanntlich mehr sagen als 1000 schöne Worte, möchte ich euch zum Abschluss noch auf eine kleine Reise durch die Zeit mitnehmen.
8 Jahre in 8 Bildern!








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